5. Problematik



Die Reise in den Weltraum ist mit einigen Problemen verbunden. Die bekanntesten sind zum Beispiel das es im Weltall keinen Sauerstoff oder kein Wasser gibt. Deshalb haben auch alle Space Shuttles einen Sauerstoffvorrat und Lebensmittelvorrat dabei. Neben diesen, gibt es noch eine Reihe anderer Probleme auf die ich in Folge eingehe.



5.1 Die Schwerelosigkeit

Heutzutage kann ein Mensch für eine lange Zeit in der Schwerelosigkeit leben. Problematisch wird erst die Rückkehr auf die Erde. Dazu braucht ein Mensch viel Training!

Doch durch einen längeren Aufenthalt in der Schwerelosigkeit können Langzeiteffekte auftreten:



5.2 Die Raumkrankheit

Die Raumkrankheit ähnelt sehr der Seekrankheit. Das Gleichgewichtsorgan des Menschen wird schwächer und man empfindet ein Unwohlsein. Dieses wiederum kann durch Schwindelgefühle, Appetitlosigkeit, kaltem Schweiß und Übelkeit geprägt sein. Wenn die Raumkrankheit auftritt, sollten Weltraumfahrer sich nicht ruckartig bewegen und den Kopf ruhig halten. Der Auslöser dafür ist eine Verwirrung des Gehirns. Die Raumkrankheit gibt es seit dem zweiten bemannten Raumflug. Den ersten den es traf war der russische Kosmonaut German Titov. Doch meistens gehen die Symptome, wie Übelkeit, nach etwa 48 Stunden wieder zurück. Heutzutage wird den Raumfahrern, gegen die Raumkrankheit, leichte Medikamente verabreicht.



5.3 Raumanzüge

Unter Raumanzügen versteht man eine dichte und abgeschlossene Schutzbekleidung für Raumfahrer.Sie sollten folgende Anforderungen besitzen:

Die Astronauten können sich jedoch nur sehr schwer bewegen. Durch ein Lebenserhaltungssystem wird im Anzug, Klima, Luftdruck und Temperatur der Erde simuliert. Der Schutzhelm besitzt eine besondere Lichtschutzblende gegen die Sonnenstrahlung. Ebenso ist er mit ca. 14 Schichten Nylon und mit einer mit Aluminium bedeckter Polyesterfolie ausgestattet. Wenn man ein Raumschiff verlassen würde ohne einen Raumanzug zutragen, käme es zu folgenden Ereignissen:

Würde dies nicht passieren so kämen die weiteren Gefahren im All zum Vorschein, wie zum Beispiel, dass …





5.4 Weltraumschrott

Unter Weltraumschrott versteht man die verbleibenden Raumflugkörper und Bruchstücke von Satelliten und Trümmerteile. Sie werden mittels Radar, überwacht da sie mit einer sehr hohen Geschwindigkeit im All ein Risiko für alle Raumfahrer darstellen. Von dem kleinsten Schraubenziehern bis hin zu ausgebrannten Raketenstufen von mehreren Metern Größe, schwebt Weltraummüll um unsere Erde herum. Mit ca. 7,8 km pro Sekunde kann Weltraummüll fliegen und auch der Erde ganz nahe kommen.

Es kommt immer wieder vor, dass Teile des Weltraumschrotts in die Erdatmosphäre eindringen. Ein Beispiel dafür ist der abgestürzte Treibstofftank einer Delta II-Rakete in Südamerika.



5.5 Strahlung

Im Weltraum ist die Strahlung sehr intensiv, weil nichts die Strahlung abhält wie es die Atmosphäre bei der Erde macht.. Sie wird durch die Sonne und anderen galaktischen Quellen ausgestoßen. Dadurch steigt für die Raumfahrer das Risiko an Krebs. Die Weltraumstrahlung besteht also aus Protonen, Elektronen und leichte, sowie schweren Ionen.

Eine große Gefahr stellt die Sonne selbst dar, auch wenn es ohne sie auf der Erde kein Leben geben wurde. Wenn Astronauten auf die Massenausbrüche der Sonnen stoßen, kann diese schwere Partikelstrahlung den Sehnerv durchschlagen.